Schwere Unwetter in Luzern
Inland
29.07.10 | Veröffentlicht um 15:09
Schwere Unwetter in Luzern
Luzern. Nach heftigen Regenfällen sind im Kanton Luzern heute Vormittag mehrere Bäche über die Ufer getreten. Sie überschwemmten Strassen und füllten Keller sowie Garagen. Es standen über 650 Feuerwehrleute im Einsatz. Betroffen war das Luzerner Hinterland sowie das Rot-, Wigger- und Seetal, wie die Luzerner Kantonspolizei und das Feuerwehr-Inspektorat mitteilten. Bei der Polizei seien rund 70 Meldungen eingegangen. Inzwischen hat sich die Situation wieder etwas entspannt.
AGENTURMELDUNG:
Luzern (sda) Nach den heftigen Regenfällen vom
Donnerstagvormittag im Kanton Luzern hat sich die Situation wieder
etwas entspannt. Die meisten der über 650 Feuerwehrleute, die im
Einsatz standen, konnten die Arbeit bereits beenden.
Wie aus Kübeln goss es am Vormittag in verschieden Gebieten im
Kanton. Innert Kürze traten mehrere Bäche über die Ufer und
überschwemmten Strassen, Keller und Garagen. Betroffen war vor allem
das Luzerner Hinterland sowie das Rot-, Wigger- und Seetal, wie die
Luzerner Polizei und das Feuerwehr-Inspektorat mitteilten.
Die Feuerwehren aus über 20 Orten, die mit rund 650 Personen im
Einsatz standen, hatten die Situation relativ schnell im Griff, wie
Vinzenz Graf, Feuerwehr-Inspektor des Kantons Luzern auf Anfrage
sagte. Er wies aber darauf hin, dass für den Nachmittag weitere
Regengüsse vorausgesagt worden seien.
Bislang gingen bei der Polizei rund 70 Meldungen ein. Gesperrt
war unter anderem das Dorfzentrum von Buttisholz, weil dort der
Dorfplatz unter Wasser stand. Unterbrochen waren auch mehrere
Verkehrswege.
So war die BLS-Bahnlinie Wolhusen-Langenthal zwischen Willisau LU
und Gettnau LU wegen der heftigen Regenfälle während gut zweieinhalb
Stunden nicht befahrbar. Die Störung konnte kurz nach 13 Uhr behoben
werden.
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